Feedback Stefan

Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für den Förderplan von Stefan bedanken. Er beinhaltet für uns wertvolle Tipps, die gut erklärt und somit leicht nachvollziehbar sind.
Als wir am Tag der Testung nach Hause kamen, fragte Stefan, ob wir gleich morgen wieder zu "Bernadette" fahren könnten, um zu spielen. Er betonte auch immer wieder, dass es lustig war.
Vielen herzlichen Dank für die angenehme Atmosphäre und menschliche Wärme die man bei Ihnen verspürt und liebe Grüße aus Bärnbach

Feedback Vanessa

Vanessa wird seit Anfang November 2010 nach dem E-Lehrplan unterrichtet. Die Qualität des Unterrichts hat sich seit dem nochmals um einiges verschlechtert. Alles in allem kann man sagen, dass Vanessa im heurigen Schuljahr (in der Schule) NICHTS gelernt hat.
In Deutsch z.B. gab es keine entsprechenden Angebot für Lernwörter bzw. Sätze. Es wurde auch nichts zum Thema "Texte verfassen" gemacht. Ich bin jeden Tag aufs neue entsetzt, wie tief man bei Vanessa ansetzt.
In Mathematik ist es gleich schlimm. Zuhause rechnen wir schon seit langem im ZR 70 - in der Schule im ZR 50 - sofern man das überhaupt als "rechnen" bezeichnen kann. Auf der anderen Seite wurde z.B. mit dem Ergänzen angefangen - aber nicht so, wie es Vanessas Stand entspricht, sondern mit dem Ergänzen über die Zehner, z.B. 24 + ? = 50
Nachdem wir bei den letzten Diagnostiken immer darauf hingewiesen wurden, dass Vanessa eventuell linkshändig ist (sie schrieb bis zum Sommer 2010 mit rechts), haben wir sie in einem Linkshänderinstitut austesten lassen. Dort wurde festgestellt, dass sie tatsächlich eindeutig Linkshänderin ist. Wir mussten dann umschulen - und zwar ganz auf uns alleine gestellt, da wir auch von seiten der Schule in diesem Bereich im Stich gelassen wurden. Vanessa hat sehr rasch die linke Hand akzeptiert und sich schnell umgestellt. Das Schriftbild ist zwar immer noch nicht sehr schön, aber ich habe in der Zwischenzeit mit einigen Müttern gesprochen, die das gleich Problem haben. Anscheinend schreiben die DS-Kinder entweder wunderschön oder eben nicht. Vielleicht ändert sich mit dem Erlernen der Schreibschrift (ich hoffe sehr, dass das in der NMS gemacht wird) ja noch etwas.
Vanessa kann inzwischen sehr gut (sinnerfassend) lesen. Es macht wirklich Spaß, ihr zuzuhören. Sie nimmt auch immer wieder selber ein Buch in die Hand und liest von sich aus.
Wir haben nun seit einigen Wochen damit begonnen, Vanessa wöchentlich Lernwörter anzubieten. Ich wollte eigentlich 6 nehmen, aber sie bestand auf 10 Wörtern. Am Montag fangen wir an und am Freitag macht der Papa dann die Ansage. Vanessa hat dabei meistens 0 Fehler. Die Wörter sind gemischt, aber es sind auch schwierige, wie z.B. "vielleicht" oder "wieder" dabei. Jetzt möchten wir es so machen, dass wir 1 Woche die Wörter üben und in der darauffolgenden Woche die Wörter in Sätze verpacken und diese dann üben.
Insgesamt kann ich sagen, dass wir mit Vanessas Entwicklung sehr zufrieden sind. Ohne die Anleitung vom Down-Syndrom-Institut in Leoben hätten wir das aber nicht geschafft. Ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass es diese Einrichtung gibt.
Im Herbst starten wir in der NMS, in der es eine Integrationsklasse gibt, noch einmal neu durch und hoffen, dass die Lehrer dort endlich das Potential aus Vanessa herausholen, das in ihr steckt!
Auf jeden Fall haben wir bereits wieder einen Termin im November im DS-Institut vereinbart. Wir freuen uns schon jetzt darauf!
Bis dahin alles Liebe

Feedback Sabrina

Sabrina ist im August 1999 mit dem extra Chromosom geboren. Sie ging in einer öffentlichen Volksschule in eine Integrationsklasse. Ich ging davon aus, dass die Sonderschullehrerin über die besonderen Stärken und Lernmöglichkeiten von Kindern mit Down-Syndrom Bescheid weiß. Als Sabrina dann nach einer Essensumstellung im Frühjahr einen riesengroßen Entwicklungsschritt machte, wurde es für mich offensichtlich, dass sie in der Schule nicht genug Lernmöglichkeiten angeboten bekam.

Jetzt wurde es Zeit, endlich nach Leoben ins Down-Syndrom Institut zu fahren. Ich habe von dieser Entwicklungsdiagnostik bisher nur Gutes gehört und es wurde mir von einigen Eltern sehr empfohlen.

Leider bekamen wir erst im Oktober 2007 einen Termin. Das Ergebnis war aber dafür umso fantastischer. Fr. Wieser sprach zuerst mit mir alleine, während sich um Sabrina eine Kollegin von Frau Wieser kümmerte. Anschließend arbeitete Frau Wieser mit Sabrina ca. 2 Stunden und dann gab es noch ein sehr langes und intensives Abschlussgespräch.

Das Besondere dabei war, dass ich plötzlich viele Fähigkeiten meiner Tochter entdecken durfte, die ich entweder gar nicht, oder nicht im Zusammenhang mit dem Erlernen der Kulturtechniken gesehen habe. Sabrinas Können und Wissen wurde genauestens geprüft und zwar von der Basis weg. Es ging darum eine Schicht nach der anderen durchzuarbeiten, damit klar wird, ob es wo Lücken oder Schwächen gibt. Nur wenn das Fundament gut „gebaut“ ist, kann man darauf die nächsten Schritte setzen.

Außerdem verfügt das Institut über ein enormes Fachwissen, was die Lernfähigkeiten und Möglichkeiten von Menschen mit Down-Syndrom betrifft und darüber hinaus.

So wurde uns das Flashwords Lesen gezeigt und Unterlagen zur Verfügung gestellt, damit ich mit Sabrina das zu Hause und in der Schule umsetzen kann. Sabrina interessierte sich nämlich schon sehr für Buchstaben und hatte große Lust alles zu lesen.

Besonders fein war es für mich, dass ich auch andere Fragen und Unsicherheiten, die Sabrina betreffen mit Frau Wieser besprechen konnte. Auch dazu hatte sie viele wichtige Informationen, Tipps und Hilfen für mich. Ihr gutes Einfühlungsvermögen ermöglichte es mir, mich sehr gut verstanden zu fühlen.

Ich ging sehr gestärkt aus diesem Vormittag heraus und war sehr zuversichtlich, dass Sabrina lesen und schreiben lernen wird.

… und war mir ganz sicher, dass ich wieder kommen werde.

Seither sind wir jedes Jahr einmal in Leoben und Sabrina und ich freuen uns jedes Mal schon Wochen vorher auf diesen besonderen Vormittag.

Sabrina sagt dazu: „Mir gefällt das Spielen und Arbeiten so gut in Leoben!“

Feedback Lara

Vielen Dank für eure Mühe, es war ganz toll bei Euch es hat uns sehr gut gefallen auch Lara, und wir werden sicher wiederkommen.


Liebe Grüsse Irene

Feedback Holly

Sie haben uns wirklich viel Zuversicht und Hoffnung mit auf den Weg gegeben, und mit Ihrer Hilfe denken wir, dass wir ein gutes Stück weiter kommen. Sie haben das so toll mit unserer Holly gemacht, sie war dann auch noch ganz stolz auf sich selbst! Schön, dass es Menschen wie Sie gibt!

Danke und liebe Grüße aus Wien!

P.S. Flash-Lesen haben wir auch gleich begonnen;-)))

Feedback Thomas

Der Alltag hat uns wieder - die Erinnerung bleibt!
Einige Ideen versuche ich bereits umzusetzen und Thomas geht gut mit. Die Tage haben ihn wieder gepusht und es ist erneut ein neuer Status errreicht.
Ich habe noch einmal nachgedacht über unsere kurze Sequenz über Sicherheit und Unsicherheit. Thomas ist in der Tat recht sicher in sich, wenn er die Situation bestimmt und Herr der Lage ist (die Regeln des Spiels kennt, die Personen kennt...) Daneben ist er zum Beispiel erst seit wenigen Wochen bereit, alleine im Stuhlkreis zu sprechen und das nur in 1 bis 2-Wortsätzen.
Dass es bei Ihnen so problemlos geklappt hat, ist daher ein um so größeres Kompliment an Sie und Ihre Kollegin. Wir waren sehr erstaunt, dass er mit fremdem Material, fremden Personen, in fremdem Raum so selbstverständlich und erfolgreich gearbeitet hat.